Sanierung Wasserversorgung – Hans Friedl sieht Freistaat Bayern in der Verantwortung

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In der letzten Sitzung im Jahr 2018  vom Landtags-Ausschuss  für Umwelt und Verbraucherschutz wurde eine Petition der Gemeinde Geiselwind behandelt. Geiselwind ging es um eine Förderung, die über die Beträge der RZWas2016 (Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben), hinausgeht. Hans Friedl, MDL aus Fürstenfeldbruck, als Vertreter der Regierungskoalition in der Sache, sagte, dass durch die Änderung der Richtlinie im Oktober 2018 zur RZWas2018 eine Verbesserung für die Gemeinden in ganz Bayern zwar erreicht wurde. Trotzdem stellte er gleichzeitig klar, dass als „Härtefallschwellen“ angeführten Beträge in der Richtlinie zu hoch sind und so viele Gemeinden aus der Förderung fallen würden. „Ich sehe den Freistaat Bayern in der Verantwortung und Pflicht, die Kommunen nicht im Regen stehen zu lassen , denn in den 60er, 70er und gar noch in den 80er Jahren wurde die Verwendung von AZ-Leitungen vom Freistaat gefördert, andere Rohrmaterialien nicht und jetzt fliegen unseren Wasserversorgern die Leitungen um die Ohren!“, so Hans Friedl, der verbraucherpolitische Sprecher der FW in der Ausschusssitzung.  Daneben wurde unterstützend durch die Vertreter der Regierungskoalition angeregt, dass die RZWas2018 zeitnah evaluiert werden soll. Im Vordergrund muss eine weitere Verbesserung und der Fördermöglichkeiten für die Kommunen stehen.