„Es geht auch anders, sofortiger Stopp der Steinkohleverstromung, Umweltpolitik ist aktiver Verbraucherschutz“

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Im Rahmen der Winterklausur der Landtagsfraktion der Freien Wähler fand ein Besuch des KoNaRo – Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe und seiner drei Säulen TUM – Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit, Technologie- und Förderzentrum (TFZ) und C.A.R.M.E.N. e.V. statt. Dabei wurde intensiv über die aktuellen Trends der Energieerzeugung informiert und diskutiert. Nachwachsende Rohstoffe, um z.B. Power-to-Gas-Anlagen zu betreiben sind der Schritt in die richtige Richtung. Dies könnte auch kleinteilig in den Kommunen geschehen. Hans Friedl positioniert sich klar: “Hier sehe man, dass es auch anders geht. Deshalb fordere ich den sofortigen Stopp von Verstromung von Steinkohle und auch den zeitnahen Ausstieg bei der Verstromung von Braunkohle. Es kann doch nicht sein, dass in Deutschland im Dezember 2018 die Kumpel zur letzten Schicht einfahren, und wir weiterhin Steinkohle aus allen Teilen der Welt importieren um, sie dann zu verstromen. Da kann man nicht mehr von Regionalität und Nachhaltigkeit sprechen. Gleichzeitig muss Deutschland den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung forcieren, denn das ist aktive Umweltpolitik und damit Verbraucherschutz für die kommenden Generationen, so der verbraucherschutzpolitische Sprecher der Landtagsfraktion der Freien Wähler im bayerischen Landtag, Hans Friedl. Handeln statt reden, Lippenbekenntnisse sind scheinheilig.