Bienen schützen – Landwirtschaft stärken!

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Die Idee zur Informationsveranstaltung „Bienen schützen – Landwirtschaft stärken“ kam von mir, Hans Friedl, Kreisvorsitzender der Freien Wähler Fürstenfeldbruck. Gemeinsam mit Imkern, Landwirten aber auch mit den politischen Vertretern im Bayerischen Landtag (Nikolaus Kraus und Prof. Michael Piazolo) möchte ich über Bienenschutz in Verbindung mit der Landwirtschaft diskutieren. Bienen tragen ein erhebliches Maß zur Erhaltung der Wild- und Kulturpflanzen sowie deren Erträge und zählen weltweit zu den wichtigsten Bestäubern. Jedoch wird seit einigen Jahren ein zunehmendes Bienensterben beobachtet, von dem ganze Völker betroffen sind. Aber nicht nur die Auswirkungen intensiver Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und Giften aus der Industrie in der Landwirtschaft, an Eisenbahnstrecken, aber auch in Hausgärten, machen unseren Bienen zu schaffen. Auch der Klimawandel, Umwelteinflüsse und Angriffe von Parasiten, wie der Varroamilbe, tragen dazu bei, dass es um die Gesundheit unserer Bienen häufig immer schlechter bestellt ist.
Und genau diese Themen werden am Montag, den 26.3.2018 um 19:30 Uhr in Gernlinden (Essraum, Max-Rappenglitz-Ring 1) gemeinsam mit der Landtagsfraktion der Freien Wähler sowie den Referenten Georg Huber (Kreisobmann BBV) als auch Karl Schwojer (Imker und Landwirt) präsentiert und diskutiert.

Passend dazu ein Kommentar im Münchner Merkur am 08.03.2018:

Grundlagen des Lebens

„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Dieses Zitat wurde Albert Einstein zugeschrieben. Ob er es wirklich gesagt hat, ist zweifelhaft. Richtig ist aber, dass Bienen und andere Insekten essenziell wichtig sind für die Natur. Ihr Verschwinden wäre eine Katastrophe für die Menschen.

Auch wenn Stechmücken im Schlafzimmer und Blattläuse im Gartenbeet lästig sind, haben sie doch alle eine Rolle. Insekten dienen sehr vielen anderen Tieren als Nahrung, sie bestäuben Wild- und Kulturpflanzen, sie zersetzen Totholz und verbessern somit auch den Boden. Wir Menschen müssen umdenken. Wenn wir weiter vielen Tier- und Pflanzenarten den Garaus machen, dann wird sich das früher oder später rächen. Mit der Vernichtung der Insekten vernichten wir auch unsere eigenen Lebensgrundlagen.

Zum Schluss ein Zitat, das sicher belegt ist – im Buch Mose: „Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.“ Damals war man offensichtlich schlauer, als wir es heute sind.

Christian Vordemann – Sie erreichen den Autor unter Christian.Vordemann@merkur.de

Quellenangabe: Fürstenfeldbrucker Tagblatt vom 08.03.2018, Seite 2