Friedl überrascht beim Volksfest in Fürstenfeldbruck Aiwanger mit Pflichtenheft- Pressemitteilung

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Im Mittelpunkt des Wahlkampfauftaktes der Freien Wähler im Landkreis Fürstenfeldbruck stand die Rede des Landes- und Fraktionsvorsitzenden im bayrischen Landtag Hubert Aiwanger. Frei und zielgerichtet stellte Aiwanger den Menschen in den Mittelpunkt der Freien Wähler in Bayern. Hubert Aiwanger beeindruckte dabei mit Detailwissen und pragmatischen Ansätzen und erhielt von den über 120 anwesenden Bürger/-innen großen Beifall. Im Laufe seiner Rede wurde immer deutlicher: Die Freien Wähler sind nicht nur Bayerns starke Mitte, sondern auch Ideengeber, Motor und Korrektiv der bayerischen Landespolitik. In 10 Jahren Parlamentsarbeit in der Opposition kann man feststellen, dass die Freien Wähler als Partei der Bürgerbewegung damit mehr erreicht haben als mancher Koalitionspartner. Dazu gehören die Abschaffung der Studiengebühren, die Rückkehr zum G9 und die jetzt kommende Abschaffung der Straßenausbaubeiträge welche zum Markenzeichen bürgernaher Politik der Freien Wähler geworden sind.

Nach der Begrüßung der Kandidaten für den Landtag, Georg Stockinger, Renate Wengenmaier und Bernd Heilmeier sowie die Bezirkstagskandidaten Stefan Weinberger und Michael Schanderl, sorgte der Direktkandidat für den Landtag Hans Friedl für eine Überraschung.

Der Allinger Gemeinderat und Kreisvorsitzende der Freien Wähler Fürstenfeldbruck Hans Friedl legte ein Pflichtenheft mit 10 Punkten vor und bezog damit abermals eine klare Position mit Kante für die Region:

  • Bürger entlasten
  • Umsetzung von schlüssigen Verkehrskonzepten
  • Ja zum A99 Südring
  • Bekenntnis zur Bayrischen Identität
  • Nachhaltigkeit für unsere Heimat
  • Entlastung der Vereine durch Abschaffung von Bürokratie
  • Schaffung von bezahlbarem Wohnraum
  • Einbringung eines Einwanderungsgesetzes nach kanadischem Vorbild
  • Förderung der sozialen Berufe
  • Mehr Ausbilder an die staatlichen Feuerwehrschulen

Hans Friedl machte damit seine sozial-liberalen Ansichten deutlich und will diese, wenn notwendig, auch unbequem durchsetzen. Auch in einer Welt mit fortschreitender Digitalisierung und Globalisierung darf der Mensch nicht abgehängt werden. Die anwesenden Bürger/-innen würdigten die Vorstellung des 10 Punkte Plans mit Applaus und zollte damit große Anerkennung. Das Pflichtenheft übergab Hans Friedl im Anschluss an Hubert Aiwanger auch schon als Hausaufgabe für die bereits laufende Legislaturperiode.

 

Hans Friedl steht für ein neues „Wir – Gefühl“ und sein Credo lautet „Gemeinsam schaffen wir mehr“.

10 Punkte

  • Bürger entlasten
    An erster Stelle ist hier die konsequente Abschaffung der Straßenausbaubeiträge zu nennen, für die er federführend schon im Februar 2015 den Anstoß in der Landtagsfraktion gab. Die Neuordnung der Grundsteuerbemessungen haben für den Bürger kostenneutral zu erfolgen.
  • Umsetzung von schlüssigen Verkehrskonzepten
    Sinnvolle Anbindung des ländlichen Raumes an die Metropolregionen. Nur der konsequente Ausbau der Außenäste der S-Bahn als Ergänzung zum Bau der 2. Stammstrecke wird die notwendige Entlastung bringen. In FFB brauchen wir den viergleisigen Ausbau und stehen voll hinter der Bürgerinitiative S4-Ausbau jetzt! Das Tarifmodell des MVV ist nachhaltig zu reformieren. Das Ziel ist die S-Bahn von Landsberg nach Landshut.S-Bahnausbau (Video)
  • Ja zum A99 Südring
    Der Ausbau der A99 zum vollständigen Ring um München ist zu planen, um dem automobilen Verkehrschaos im Norden entgegenzutreten.
  • Bekenntnis zur Bayrischen Identität BMW steht nicht nur für eine bayrische Automarke, sondern auch für Bauern, Metzger und mittelständische Wirtschaft. Die daneben zum bayrischen Lebensgefühl gehörenden dörflichen Strukturen mit ihren Vereinen sind zu fördern.
  • Nachhaltigkeit für unsere Heimat
    Die aktive Gestaltung einer Politik zur Erhaltung der Umwelt und der Energiewende. Aktive Bürgerinformation und -beteiligung sind dabei der Schlüssel zum Erfolg.
  • Entlastung der Vereine durch Abschaffung von Bürokratie
    Vereine tragen einen Großteil der kulturellen Identität der Bevölkerung bei. Damit diese ihren Beitrag weiter leisten können, sind die, in den letzten Jahren wildwachsenden Bürokratiehindernisse auf ein gesundes Maß zurückzustutzen. Bei diesem Thema ist auch der Schutz der ehrenamtlichen Helfer vor Übergriffen im Einsatz anzumerken.
  • Schaffung von bezahlbarem Wohnraum
    In Boomregionen können sich viele Bürger/-innen Wohnraum nicht mehr leisten. Die Politik hat ein Wohnbauprogramm für bezahlbaren Wohnraum umzusetzen, dass den Namen auch verträgt. Den Verkauf von 33.000 mit der Schaffung von 10.000 Wohnungen ausgleichen zu wollen, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
  • Einbringung eines Einwanderungsgesetzes nach kanadischem Vorbild
    Hier muss die „echte“ Zuwanderung geregelt werden, nicht der Aufenthalt von Flüchtlingen, die subsidiären Schutz suchen. Fachkräftemangel kann durch gezielte Einwanderung entgegengewirkt werden.
  • Förderung der sozialen Berufe
    Gerechte Entlohnung, flexible Arbeitszeiten und bessere Aufstiegschancen sollen eine bessere Wertschätzung der sozialen Berufe wie Hebammen, Erzieher/-innen, Pflegekräfte und Grundschullehrer/-innen in der Gesellschaft verdeutlichen.
  • Mehr Ausbilder an die staatlichen Feuerwehrschulen Die Wartezeiten der ehrenamtlich aktiven Feuerwehrleuten auf Aus- und Weiterbildungskursen ist zu reduzieren, um eine bedarfsorientierte Ausbildung zu garantieren. Es ist nämlich ein gutes Gefühl, sich auf unsere Feuerwehren und Hilfsorganisationen verlassen zu können.
    Im Anschluss gings zur Einkehr nach Biburg ins Blütenfest. Hubert Aiwanger zollte der Landjugendvorsitzenden Lena Schwojer in Vertretung für die Biburger Vereine größten Respekt für die Organisation eines so großartigen Festes!